Workshops - Freitag, 29. November 2019

 

Refresher-/Abschlusskurs Sonographie der Haut und der hautnahen Lymphknoten nach den Richtlinien der DEGUM (Zertifizierung: 9C)

10.00 - 18.00 Uhr, Raum: Dreikönigssaal
D. Dill, Lüdenscheid & S. El Gammal, Freudenberg
A. Bozzato, Homburg | T. Hinz, Neuwied | C. Neubert, Homburg | K. Rass, Simmerath | F. Scholl, Lüdenscheid

Sonographie der Haut und der Subkutis ist als bildgebendes diagnostisches Verfahren in der Dermatologie mit vielfältigen Indikationen etabliert. Neben der Ausbildung in der fachärztlichen Weiterbildung werden sonographische Kenntnisse und Qualifikationen durch zertifizierte Ausbildungskurse in der Dermatologie angeboten. Diese gliedern sich in Grundkurs, Aufbau- und Abschlusskurs, die nach der Ultraschallvereinbarung der KBV (www.kbv.de) und den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin ausgelegt sind. Weitere Informationen zu diesen Kursen sowie die Leitlinien der Arbeitsgruppe Hochfrequente Sonographie der DEGUM sind zu finden unter www.degum.de. Im 8-stündigen Abschlusskurs werden die physikalischen Grundlagen der Ultraschalldiagnostik wiederholt, der klinische Einsatz im Praktikum vertieft, neue Verfahren und Indikationen präsentiert und interdisziplinär wichtige Differentialdiagnostik (z.B. im Kopf-Hals-Gebiet) durch erfahrene HNO-Kollegen erläutert. Zum Abschluss des Kurssystems folgt eine Klausur. Die zur Zertifizierung notwendigen eigenen Untersuchungsbefunde können in einem DINA4-Ordner geheftet zum Kurs mitgebracht werden. Bitte beachten Sie diesen Hinweis: Auch als Refresherkurs für Ultraschallanwender geeignet! Das detaillierte Kursprogramm finden Sie unter www.ultraschall-akademie.de und www.dwfa.de.

Notfälle in der Dermatologie und Allergologie – Praktische Übungen zur HLW und AED (Zertifizierung: 6C)

10.00 - 14.00 Uhr, Raum: Adelheid
S. Kurz, Berlin

Management akuter Notfälle nach dem ABCDEPrinzip der Notfallmedizin. Wie gehe ich mit allgemeinmedizinischen Notfällen im dermatologischen Alltag um? Ablauf der Herz- Lungen-Wiederbelebung (HLW) und automatischen externen Defibrillation (AED) nach den aktuellen Leitlinien. Praktisches Training der Reanimation im Rahmen des Basic- und Advanced Life Support (BLS & ALS) an Übungspuppen.

Nägel und Haare (Zertifizierung: 3C)

10.00 - 12.00 Uhr, Raum: Quirinus
E. Haneke, Freiburg | G. A. Lutz, Bonn

Im Workshop werden einige häufigere, aber auch einige weniger bekannte Nagelerkrankungen sowie Ursachen für Nagelwachstumsstörungen diskutiert. Bei den Nageltumoren wird ein Schwerpunkt auf die Früherkennung und das diagnostische Vorgehen bei ungualen Melanomen gelegt. Im zweiten Teil werden die aktuellen Standards in der Diagnostik und Therapie häufiger Haarerkrankungen besprochen. Speziell die Differenzialdiagnosen von vernarbenden und nicht vernarbenden Alopezien werden anhand von Fallbeispielen diskutiert und gut umsetzbare Strategien für die tägliche Praxis entwickelt. Aktive Mitarbeit der Teilnehmer ist im Workshop sehr erwünscht!

Phlebologie (Zertifizierung: 2A)

10.30 - 12.00 Uhr, Raum: Laurentius
M. Stücker, Bochum | T. Görge, Münster | H. Stege, Detmold

Die Phlebologie nimmt einen wichtigen Stellenwert in der Dermatologie ein. In den letzten Jahren sind zahlreiche neue Therapieverfahren, unter anderem zur Behandlung der Varikose, der Oberflächenthrombose und des Ulcus cruris entwickelt worden.Im Kurs Phlebologie werden die die wichtigsten diagnostischen und therapeutischen Aspekte für die praktische Phlebologie in Praxis und Klinik angesprochen. Zu nennen sind insbesondere die moderne Duplexsonographie der Crossenregion, die extraluminale Valvuloplastie, der Stellenwert thermisch ablativer Verfahren (Laser, Radiofrequenz), moderne orale Antikoagulantien, aktuelle Aspekte der Besenreisertherapie. Die Konsequenzen der neuen Leitlinien zur Sklerosierungstherapie, Therapie der Varikose und Kompressionstherapie für die Praxis werden diskutiert.

Photodynamische Therapie (Zertifizierung: 2A)

17.30 - 19.00 Uhr, Raum: Quirinus
W. Philipp-Dormston, Köln | P. Lehmann, Wuppertal | R.-M. Szeimies, Recklinghausen

Die Entwicklungen in der modernen PDT (Photosensibilisatoren, Lichtquellen einschließlich Tageslicht-PDT) und deren Einsatz in den onkologischen Indikationen (aktinische Keratosen, Feldkanzerisierung, M. Bowen und Basalzellkarzinome), bei entzündlichen/infektiösen Dermatosen und im Rahmen der Photorejuvenation werden vorgestellt. Insbesondere wird auch auf die Rolle der PDT in den neuen nationalen und internationalen S3- Leitlinien (AK, BZK) eingegangen. Darüber hinaus werden bewährte Behandlungsprotokolle, Patientenprofile, Verfahren der Wirkverstärkung/-verbesserung, das Schmerz-/ Nebenwirkungsmanagement sowie Strategien zur Nachbehandlung aufgezeigt und mit dem Auditorium diskutiert.

Praktische Aspekte der Wundversorgung (Zertifizierung: 2A)

17.30 - 19.00 Uhr, Raum: Laurentius
M. Stücker, Bochum | T. Horn, Krefeld | N.-P. Hoff, Düsseldorf

In Deutschland leiden derzeit mindestens 2 Millionen Menschen unter chronischen Wunden unterschiedlicher Genese. Die häufigsten Manifestationen hierbei sind Ulcus cruris, Dekubitus, Diabetisches Fußsyndrom und Wunden durch arterielle Krankheitsbilder. Gerade in dem Fachbereich der Dermatologie werden aber auch zunehmend Patienten mit ansonsten weniger häufig diagnostizierten Krankheitsbildern wie beispielsweise Pyoderma gangraenosum, Kalziphylaxie oder Livedovaskulopathie behandelt. In dem Workshop „Chronische Wunden – praktische Aspekte der Diagnostik und Therapie“ sollen allen Interessierten Grundkenntnisse für die tägliche Praxis für eine optimierte Diagnostik und Behandlung dieser Patienten vermittelt werden. So werden über die Blick- und Differentialdiagnosen auch die wesentlichen diagnostischen Maßnahmen ebenso wie die Grundkonzepte einer modernen Wundtherapie differenziert vorgestellt. In der Interaktion mit den Teilnehmern sollen hierbei wissenschaftlich fundierte aber auch wirtschaftlich abbildbare Konzepte vermittelt werden.
Workshops - Samstag, 30. November 2019

 

Operative Dermatologie I (Zertifizierung: 5C)

08.15 - 11.30 Uhr, Raum: Dreikönigssaal
A. Lösler, Hornheide | K.-W. Schulte, Düsseldorf | S. Pullmann-Tesch, Willich

Praxisorientierte Vermittlung von Standardverfahren der Dermatochirurgie inklusive der gängigsten Exzisions- und Wundverschlusstechniken am Schweinekopf.

Dermatologie Aktuell: Allergologie (Zertifizierung: 5C)

08.30 - 11.30 Uhr, Raum: Adelheid
N. Novak, Bonn / G. Wurpts, Aachen

In diesem Workshop werden aktuelle Themen aus dem Bereich Allergologie in Form von kurzen Frontalvorträgen und anschliessender intensiver Diskussion vorgestellt und bearbeitet.

Nahrungsmittelallergien und -intoleranzen N. Novak, Bonn

Fleischallergien S. Röseler, Köln

Therapie von Nahrungsmittelallergien: Mehr als nur Karenz! J. Kahle, Mönchengladbach

Kontaktallergene: Was testen wir eigentlich in der Standardreihe? G. Wurpts, Aachen

Falldiskussionen aus dem allergologischen Alltag

Mykologie (Zertifizierung: 3C)

09.00 - 11.00 Uhr, Raum: Gereon
P. Nenoff, Mölbis | S. Uhrlaß, Mölbis

2-stündiger Mikroskopierkurs, in dem anhand von Patientenbeispielen die aktuell in Deutschland vorkommenden Erreger von Dermatomykosen besprochen werden. Die Labordiagnostik umfasst das mikroskopische Präparat (inklusive fluoreszenzoptisches Blankophor- und Calcofluor-Präparat) und den kulturellen Pilznachweis. Häufige und neu auftretende, auch einige seltene anthropophile, zoophile und geophile Dermatophyten werden im Fokus stehen, vor allem mit Blick auf die einfach in jeder Hautarztpraxis und Hautklinik handhabbare makroskopische und mikroskopische Differenzierung der Pilz-Spezies. Im Fokus stehen die dermatologisch relevanten Dermatophyten von Trichophyton (T.) rubrum über T. mentagrophytes bis T. interdigitale, T. benhamiae, T. tonsurans, T. violaceum, T.soudanense, T. erinacei („Igelpilz“) sowie T. verrucosum, den Erreger der „Kälberflechte“. Zunehmende Bedeutung haben auch zoophile, anthropophile und geophile Dermatophyten der Gattungen Microsporum & Nannizzia: Microsporum (M.) canis, M. audouinii & M. ferrugineum, Nannizzia (N.) gypsea, N. incurvata & N. persicolor. Epidermophyton floccosum als anthropophiler Dermatophyt ist zwar sehr selten, kommt aber nach wie vor regelmäßig als Erreger von Tinea pedis, Tinea unguium und Tinea cruris vor. Einige in der täglichen Routinediagnostik vorkommende Hefe- und Schimmelpilze komplettieren das Programm, wiederum auch basierend auf dem jeweiligen klinischen Bild. In einem Quiz werden die Pilze nochmals anhand ihrer diagnostischen Kriterien abgefragt, auch Erreger-spezifische, Leitlinien-gerechte Therapieempfehlungen werden diskutiert. Die neue Tinea capitis-Leitlinie, erschienen in diesem Jahr, bietet nun wieder die Grundlage für Diagnostik und Therapie von Dermatophyten-Infektionen der Kopfhaut! Auf die Qualitätssicherung in der Mykologie (RiLi-BÄK) wird kurz eingegangen, insbesondere werden Handreichungen zur Umsetzung in der Praxis angeboten. Ein farbiges Skript mit allen gezeigten Folien der Präsentationen wird ausgehändigt, gern auch alternativ oder zusätzlich als PDF für den Praxis-PC.

Pädiatrische Dermatologie (Zertifizierung: 2A)

09.30 - 11.30 Uhr, Raum: Laurentius
I. Tantcheva-Poor, Köln | H. Hamm, Würzburg

Im Rahmen des diesjährigen Workshops wurden folgende Themen als Schwerpunkte ausgewählt:
  • Blasen im Kindesalter
  • Ausgewählte Säuglingsdermatosen
  • Ausgewählte Kasuistiken
Wir hoffen, dass diese Themen als Anstoß für eine rege Diskussion und zum Austausch von Ideen und Erfahrungen dienen werden!

Magistralrezeptur (Zertifizierung: 2A)

10.15 - 11.45 Uhr, Raum: Quirinus
P. Staubach-Renz, Mainz

Das Fach der Dermatologie hat sich in den letzten Jahren verändert und erweitert. Durch neue Erkenntnisse weiß man heute, dass es sich gerade bei chronischen Hauterkrankungen auch um Systemerkrankungen handeln kann, was eine Systemtherapie erforderlich machen kann. Trotzdem ist und bleibt die Lokaltherapie inclusive der Rezepturen die Domäne der Dermatologie. 4 von 10 Verordnungen der Dermatologen sind Rezepturen, mit einem erheblichen Anteil an Individualrezepturen. Rezepturen im dermatologischen Sektor sind dann gefordert, wenn keine Fertigarzneimittel vorhanden sind: durch neue Erkenntnisse oder aufgrund einer instabilen Galeinik. Bestimmte dermatologische Erkrankungen bedürfen einer intensivierten dermatologischen stadien-abhängigen Lokaltherapie. Ergänzend wird die Notwendigkeit der Basistherapie erläutert; die Verordnungsmengen berechnet und Beispiele von Maigstralrezepturen gezeigt. Anhand bestimmter dermatologischer Krankheitsbilder wird der Bedarf der Rezeptur mit vielen neuen Beispielen für Magistralrepturen bei therapeutischen Nischen vorgestellt. Die Leitlinien zur Externatherapie werden vorgestellt, Kommunikationshilfen zwischen Arzt und Apotheker bei problematischen Individualrezepturen erörtert.

Intensivkurs Dermatopathologie (Zertifizierung: 5C)

15.30 - 19.00 Uhr, Raum: Gereon
J. Schaller, Duisburg | H.-J. Schulze, Hornheide

Der Kurs richtet sich insbesondere an Weiterbildungsassistenten zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung sowie an Fachärzte, die ihr Basiswissen in der Dermatohistologie auffrischen möchten.

Berufsdermatologie (Zertifizierung: 3C)

16.00 - 17.30 Uhr, Raum: Laurentius
W. Wehrmann, Münster

Aktuelles zu den Berufskrankheiten 5101 und 5103; nach Meldung einer Berufskrankheit wird ein Behandlungsauftrag erteilt; dabei stellen sich immer wieder Fragen zum Procedere und zur Abrechnung der Leistungen mit den Unfallversicherungsträgern. Im Seminar werden diese diskutiert und Fälle aus dem Teilnehmerkreis erörtert.

Ästhetische Dermatologie (Zertifizierung: 5C)

16.00 - 19.00 Uhr, Raum: Dreikönigssaal
S. Hilton, Düsseldorf | W. Philipp-Dormston, Köln

Bewährte und neue Entwicklungen in der modernen Ästhetischen Dermatologie werden vorgestellt. Den inhaltlichen Schwerpunkt stellen die Injektionsverfahren mit Botulinumtoxin (BTX) und Hyaluronsäure (HA) dar. Auf der Grundlage von Evidenz-basierten Therapieempfehlungen erfolgt eine umfassende Übersicht über beide Stoffgruppen und Verfahren. Anatomische Grundlagen der Gesichtsregion, das Aufzeigen der Möglichkeiten und Grenzen von BTX und HA, professionelles Nebenwirkungs-Management und der richtige Umgang mit dem Patienten werden erörtert. Injektionstechniken für Anfänger, Fortgeschrittene und Experten werden vorgestellt, die Patienten-Analyse und Indikationsstellung anhand von Fallbeispielen interaktiv diskutiert und die einzelnen Verfahren im Rahmen von Live-Patientenbehandlungen durch die Referenten demonstriert.

Lasermedizin in der Dermatologie (Zertifizierung: 4A)

16.00 - 19.00 Uhr, Raum: Adelheid
P. A. Gerber, Düsseldorf | J. M. Baron, Aachen

Medizinische sowie ästhetische Laserbehandlungen sind für die dermatologische Praxis von zunehmender Bedeutung. So zeichnen sich die vergangenen Jahre durch rasante technische Neuentwicklungen und eine hiermit einhergehende stete Erweiterung des Indikationsspektrums aus. Dies stellt auch erfahrene Anwender vor immer neue Herausforderungen. Ziel des Kurses ist es die Teilnehmer umfassend über Grundlagen, Möglichkeiten, Grenzen, aktuelle Entwicklungen in der dermatologischen Lasermedizin (in diesem Jahr mit Fokus auf Laser-assisted-drug-delivery, Power-PDT, Laser- Tageslicht-PDT, Tattoos & Pigmente: Pico vs. Nano, u.a.) sowie wirtschaftliche und organisatorische Aspekte der Laserpraxis (Laseramortisation, Spezifika der Aufklärung, u.a.) zu informieren. Der Kurs kann als regulärer „Dies“ im Studiengang „Diploma in Aesthetic Laser Medicine“ (D.A.L.M.) der Universität Greifswald angerechnet werden.

Operative Dermatologie II (Zertifizierung: 4C)

16.00 - 18.30 Uhr, Raum: Quirinus
K.-W. Schulte, Düsseldorf | S. Nestoris, Detmold | J. Böttjer, Minden

Dermatochirurgisches Management plastisch-rekonstruktiver Eingriffe im Gesichtsbereich – u.a. nach ablativer Tumorchirurgie – werden interaktiv anhand von Vorlagen mit den Teilnehmern diskutiert.
Workshops - Sonntag, 01. Dezember 2019

 

ADH-Schnittseminar (Zertifizierung: 7C)

09.00 - 16.00 Uhr, Raum: Dreikönigssaal
D. Metze, Münster | H.-J. Schulze, Hornheide | J. Liersch, Duisburg | S. A. Braun, Münster

Die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Histologie (ADH) organisiert regelmäßig das traditionelle Schnittseminar in Köln. Dermatopathologen stellen Schnittpräparate zum Mikroskopieren und Diskussion zur Verfügung. Neben klassischen oder seltenen Fällen werden dabei auch neue Entitäten präsentiert. Im Rahmen der interaktiven Gestaltung dieses Seminares können aber auch unklare Fälle vorgestellt werden, um einen fachlichen Konsens zu erzielen. Die Fälle werden in einem Manuskript zusammengefasst. Das Seminar ist auch für passive Teilnehmer ohne Vorstellung eines eigenen Falles buchbar.

Auflichtmikroskopie Grundlagen (Zertifizierung: 3C)

09.00 - 11.00 Uhr, Raum: Laurentius
F. Abuzahra, Zaandam

Die auflichtmikroskopische Beurteilung von Hautveränderungen ist die Domäne der Dermatologen – ein Alleinstellungsmerkmal. In der Einführung zu diesem Kursteil geht es zunächst um Gerätekunde und die Untersuchungsmethodik. Der Schwerpunkt liegt auf dem Beurteilen pigmentierter Hautmale, dazu gehören Angiome, Dermatofibrome, seborrhoische Keratosen, Basalzellkarzinome und natürlich maligne Melanome. Dazu benötigt man die Kenntnis der wichtigsten und häufigsten Befunde der Farbtöne und Pigmentmuster, sowie der lokalisationsabhängigen Befunde (z.B. des Rumpfs, im Gesicht, an Hand- und Flussflächen). Ergänzend lernt man einige Gefäßmuster kennen. Die verschiedenen Methoden der Diagnosefindung werden behandelt und an Beispielen demonstriert.
Der Kurs soll die Teilnehmer in die Lage versetzen, die häufigsten Pigmentmale richtig zu erkennen, Melanome und Nävi zu unterscheiden und von den wichtigsten nichtmelanozytären Tumoren abzugrenzen. Anschließend wird das erlernte Wissen interaktiv, mit Hilfe eines TED-Systems, an ausgewählten Kasuistiken geübt. Der folgende Kursteil „Auflichtmikroskopische Sprechstunde“ setzt diese Kenntnisse voraus.

Laserschutzkurs (Zertifizierung: 9C)

09.00 - 17.00 Uhr, Raum: Quirinus
E. Overhaus, Münster | A. Schultz, Essen | G. Zimmermann, Jena

In diesem Kurs werden die physikalischen Grundlagen von Lasern, die Laser-Sicherheit sowie die praktische Anwendung von Lasern vermittelt, die in der Medizin verwendet werden. Der Kurs erfüllt die Anforderungen der Vorschrift „Technische Regeln zur Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung“ (TROS) an die Inhalte von Kursen zur Ausbildung von Laserschutzbeauftragten für die medizinische Anwendung von Lasern einschließlich Prüfung.

Auflichtmikroskopische Sprechstunde (Zertifizierung: 5C)

12.00 - 15.00 Uhr, Raum: Laurentius
J. Kreusch, Lübeck

Der Kurs baut auf den Grundlagen auf: In der dermatologischen Sprechstunde gibt es viel mehr Anwendungen für das Auflichtmikroskop als „nur“ die Pigmentmale: Nichtpigmentierte rötliche Tumoren, Hautanhangsgebilde wie Haare und Nägel, Parasiten (Skabiesmilben!) sind oft eine diagnostische Herausforderung. Auch entzündliche Dermatosen, Fremdkörper und Artefakte stellen lohnende Objekte der auflichtmikroskopischen Untersuchung dar. Die Behandlung auch dieser Gebiete wird angereichert durch praxisbezogene Tipps und Empfehlungen. Die auflichtmikroskopische Untersuchung liefert oft überraschende Erkenntnisse von diagnostischer oder therapeutischer Bedeutung. Ein Abschnitt widmet sich dem Melanom-Screening, Untersuchungsmethodik und Strategie sind zu besprechen und überraschende Ergebnisse vorzustellen. Die Auflichtmikroskopie eignet sich auch zum Nachweis – oder Ausschluß – anderer Formen von Hautkrebs. Stets ermöglicht die frühzeitige Erkennung kleinere, weniger patientenbelastende Operationen und eine bessere Prognose. Auflichtmikroskopie ändert die klinische Wahrnehmung fast aller Hauttumoren beträchtlich. Der Gebrauch des Auflichtmikroskops schärft den klinischen Blick, lenkt die Aufmerksamkeit auf unscheinbare Veränderungen, die früher nicht als Hauttumoren verdächtigt worden wären. Diese Erkenntnisse gehen über das Wissen hinaus, das in klinisch orientierten Lehrbüchern vermittelt wird.

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Referentenbetreuung und Kongressbüro
Die Referentenbetreuung und das Kongressbüro finden Sie im Raum Ursula.

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Posterausstellung
Während der Tagung werden Patientenfälle und Kasuistiken aus den Kliniken in NRW vorgestellt. Die eingereichten Fälle werden in zwei Vortragsblöcken "Fälle, Fakten, Pharmaka" sowie in der begleitenden Posterausstellung vorgestellt.
Die Posterausstellung findet im Umlauf zu den Seminarräumen statt.

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