Programmübersicht
Workshops - Freitag, 27. November 2026
Abschluss-/Refresherkurs Sonographie der Haut und der hautnahen Lymphknoten nach DEGUM-Richtlinien
10.00 - 18.30 Uhr
Dr. Dorothée Dill, Lüdenscheid | Prof. Dr. Stephan El Gammal, Freudenberg
Sonographie der Haut und der Subkutis ist als bildgebendes diagnostisches Verfahren in der Dermatologie mit vielfältigen Indikationen etabliert. Neben der Ausbildung in der fachärztlichen Weiterbildung werden sonographische Kenntnisse und Qualifikationen durch zertifizierte Ausbildungskurse in der Dermatologie angeboten. Diese gliedern sich in Grundkurs, Aufbau- und Abschlusskurs, die nach der Ultraschallvereinbarung der KBV (www.kbv.de) und den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin ausgelegt sind. Weitere Informationen zu diesen Kursen sowie die Leitlinien der Arbeitsgruppe Hochfrequente Sonographie der DEGUM sind zu finden unter www.degum.de.
Im 8-stündigen Abschlusskurs werden die physikalischen Grundlagen der Ultraschalldiagnostik wiederholt, der klinische Einsatz im Praktikum vertieft, neue Verfahren und Indikationen präsentiert und interdisziplinär wichtige Differentialdiagnostik (z.B. im Kopf-Hals-Gebiet) durch erfahrene HNO-Kollegen erläutert. Zum Abschluss des Kurssystems folgt eine Klausur. Die zur Zertifizierung notwendigen eigenen Untersuchungsbefunde können in einem DINA4-Ordner geheftet zum Kurs mitgebracht werden. Bitte beachten Sie diesen Hinweis: Auch als Refresherkurs für Ultraschallanwender geeignet!
Das detaillierte Kursprogramm finden Sie unter www.ultraschall-akademie.de und www.dwfa.de.
Nägel und Haare
10.00 - 12.00 Uhr
Prof. Dr. Eckart Haneke, Freiburg | Prof. Dr. Gerhard Lutz, Bonn
Im Workshop werden Ursachen für Nagelwachstumsstörungen und einige häufigere sowie weniger bekannte, jedoch für die Praxis wichtige Nagelerkrankungen diskutiert. Das operative Vorgehen bei eingewachsenen Nägeln wird erläutert. Ein Schwerpunkt wird auf die Früherkennung und das diagnostische Vorgehen bei ungualen Melanomen gelegt.
Im zweiten Teil werden die aktuellen Standards in der Diagnostik und Therapie für die wichtigsten nicht vernarbenden und vernarbenden Alopezien vorgestellt, einschließlich der Differenzialdiagnosen. Anhand von Fallbeispielen werden zudem gut umsetzbare Strategien besprochen, die sowohl in der Klinik, als auch in der Praxis zielführend einsetzbar sind.
Notfälle in der Dermatologie und Allergologie – Praktische Übungen zur HLW und AED
10.00 - 14.00 Uhr, Raum: Adelheid
Dr. Wolfgang Hübner, Leverkusen
Notfälle in der Dermatologie und Allergologie - praktische Übungen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung (CPR) und der Anwendung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) nach den aktuellen Leitlinien
Phlebologie
10.30 - 12.00 Uhr
Prof. Dr. Tobias Görge, Münster | Prof. Dr. Markus Stücker, Bochum | Dr. Helger Stege, Detmold
Die Phlebologie nimmt einen wichtigen Stellenwert in der Dermatologie ein. Kompressionstherapie, Sklerosierungstherapie und endovenöse thermische Ablation insuffizienter Venen mit Kathetertechniken sind häufig eingesetzte Methoden in der Routine des Dermatologen. Die Kompressionstherapie hat heute ein breites Spektrum von Mehrkomponentensystemen über medizinische adaptive Kompressionstherapie, Kompressionsstrümpfen unterschiedlicher Machart bis hin zur intermittierenden pneumatischen Kompression. Auch die Sklerosierungstherapie kann vielfältig variiert werden, entsprechend dem breiten Spektrum an Indikationen von Besenreisern bis hin zu periulzerösen Varizen.
Die endovenöse thermische Ablation insuffizienter Venen gilt zunehmend als eine Standardtherapie, die oft gegenüber der Crossektomie und Strippingoperation bevorzugt wird. Wann welche dieser Neuerungen eingesetzt werden sollte und wie relevant dies für den Dermatologen ist, wird in dem Kurs „Phlebologie“ systematisch vorgestellt und diskutiert, so dass der Kurs gleichermaßen für jüngere Kollegen in der Facharztausbildung wie auch für erfahrene Dermatologen von Interesse ist.
Praktische Aspekte der Wundversorgung
17.30 - 19.00 Uhr
Dr. Norman-Philipp Hoff, Düsseldorf | Prof. Dr. Markus Stücker, Bochum | Dr. Ramin Chafii-Badavi, Krefeld
In Deutschland leiden derzeit mindestens 2 Millionen Menschen unter chronischen Wunden unterschiedlicher Genese.
Die häufigsten Manifestationen hierbei sind Ulcus cruris, Dekubitus, Diabetisches Fußsyndrom und Wunden durch arterielle Krankheitsbilder. Gerade in dem Fachbereich der Dermatologie werden aber auch zunehmend Patienten mit ansonsten weniger häufig diagnostizierten Krankheitsbildern wie beispielsweise Pyoderma gangraenosum, Kalziphylaxie oder Livedovaskulopathie behandelt. In diesem Workshop sollen allen Interessierten Grundkenntnisse für die tägliche Praxis für eine optimierte Diagnostik und Behandlung dieser Patienten vermittelt werden.
Psychodermatologie des Arbeitskreises Psychosomatische Dermatologie
17.30 - 19.00 Uhr
Dr. Sandra Hanneken, Düsseldorf | Prof. Dr. Eva Peters, Gießen | Andrea Eisenberg, Hersbruck
Wie beeinflusst Stress unsere Haut? Wie lassen sich dermatologische Erkrankungen ganzheitlich verstehen und behandeln?
In diesem Workshop erhalten Sie eine praxisorientierte Einführung in die biopsychosozialen Grundlagen der Psychodermatologie, ergänzt durch praxisnahe Psychoneuroimmunologie. Grundlagen der Klassifikation und Klinik psychodermatologischer Krankheitsbilder sowie Möglichkeiten des ganzheitlichen Managements in Klinik und Praxis werden anschaulich vorgestellt. Eigene Fälle der Teilnehmer*innen können sehr gerne miteingebracht und diskutiert werden. Es wird Raum für kollegialen Austausch geben.
Unser Workshop richtet sich gleichermaßen an jüngere Kolleg*innen sowie Fortgeschrittene, um das spannende Gebiet der Psychodermatologie mit den vielfältigen Interaktionen zwischen Haut und Psyche interaktiv und lebendig nahe zu bringen bzw. zu vertiefen. Auch sollen mögliche Hürden im Umgang mit herausfordernden Patient*innen adressiert werden.
Operative Dermatologie I
08.00 - 11.30 Uhr
Dr. Klaus-Werner Schulte, Düsseldorf | Dr. med. Marie Luise Schiffmann, Hornheide | Dr. Sonja Dengler, Dortmund
Praxisorientierte Vermittlung von Grundlagen und Standardverfahren der Dermatochirurgie inklusive der gängigsten Exzisions- und Wundverschlusstechniken am Schweinekopf.
Dermatologie Aktuell: Allergologie
08.30 - 11.30 Uhr
Dr. Gerda Wurpts, Aachen | Dr. Stefani Röseler, Aachen | Laura Busse, Bonn
In diesem Workshop werden aktuelle Themen aus dem Bereich Allergologie in Form von kurzen Frontalvorträgen und anschließender intensiver Diskussion vorgestellt und bearbeitet. Diagnostisches Vorgehen anhand einzelner allergologischer-Fallbeispiele.
Mykologie
Anrechenbar für den Erwerb des Zertifikats „Mykologie – Diagnostik und Therapie von Dermatomykosen“ der Deutschen Dermatologischen Akademie (DDA).
09.00 - 11.00 Uhr
Prof. Dr. Pietro Nenoff, Mölbis | Silke Uhrlaß, Mölbis
Der zweistündige DDA (Deutsche Dermatologische Akademie)-zertifizierte Mikroskopierkurs behandelt anhand von Patientenbeispielen die aktuell in den Praxen und Kliniken vorkommenden Erreger von Dermatomykosen. Goldstandard der mykologischen Labordiagnostik sind nach wie vor Mikroskopie (Blankophor- oder Calcofluor-Präparat) und Kultur. Im Fokus stehen häufige und neu auftretende, auch einige seltene anthropophile, zoophile und geophile Dermatophyten, vor allem mit Blick auf die in jeder Hautarztpraxis und Hautklinik einfach handhabbare makroskopische und mikroskopische Differenzierung der Pilzarten. Im Fokus stehen die dermatologisch relevanten Dermatophyten von Trichophyton rubrum über T. mentagrophytes bis T. interdigitale, T. benhamiae, T. tonsurans, T. violaceum, T. soudanense, T. erinacei („Igelpilz“) sowie T. verrucosum, der Erreger der „Kälberflechte“. Zunehmende Bedeutung haben auch zoophile, anthropophile und geophile Dermatophyten der Gattungen Microsporum und Nannizzia, beispielsweise Microsporum canis, M. audouinii, M. ferrugineum, Nannizzia gypsea, N. incurvata und N. persicolor. Epidermophyton floccosum, ein anthropophiler Dermatophyt, ist in Deutschland zwar selten, wird jedoch regelmäßig als Erreger von Tinea pedis, Tinea unguium und Tinea cruris isoliert. Einige in der täglichen Routinediagnostik gefundene Hefe- und Schimmelpilze komplettieren das Programm und nehmen dabei Bezug auf das jeweilige klinische Bild. In einem Quiz werden die Pilze anhand ihrer diagnostischen Kriterien besprochen. Erreger-spezifische, leitliniengerechte Therapieempfehlungen (Onychomykose, Tinea capitis) werden diskutiert. Ein ganz neuer Aspekt der antimykotischen Therapie sind therapieresistente Dermato- und Onychomykosen, die durch die Therapie-Resistenz von Trichophyton indotineae und Trichophyton rubrum verursacht werden. Ein farbiges Skript mit den Folien der Präsentationen wird ausgehändigt, auf Wunsch auch als PDF für die Praxis.
Haarausfall – Wege zur präzisen Diagnose
09.30 - 11.00 Uhr
Dr. Katharina Kreutzer, Bielefeld | Dr. Karin Beyer, Essen
Haarausfall zählt zu den häufigen Klagen in der dermatologischen Praxis. Er kann aufgrund seiner vielfältigen Ursachen eine diagnostische Herausforderung darstellen. Eine fundierte Diagnose ist jedoch die Grundlage für jede erfolgreiche Therapie.
In diesem 90-minütigen Workshop wird das systematische Vorgehen in der Diagnostik mit Anamnese und klinischer Untersuchung mittels Trichoskopie, Laboranalysen und Kopfhautbiopsie vorgestellt und anhand von Fallbeispielen erläutert.
Außerdem erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über die wichtigsten Formen des Haarausfalls und deren differenzialdiagnostische Einordnung.
Ziel des Workshops ist es, Sicherheit in der Diagnosestellung zu gewinnen, häufige Fehlerquellen zu vermeiden und einen strukturierten diagnostischen Algorithmus für den Praxisalltag zu entwickeln.
Lernziele:
- Strukturierte diagnostische Vorgehensweise
- Trichoskopische Befunde erheben und interpretieren
- Sinnvolle Labor- und Zusatzdiagnostik gezielt einsetzen
- Häufige und seltene Formen des Haarausfalls sicher differenzieren
- Diagnostische Entscheidungen anhand praxisnaher Fallbeispiele treffen
Pädiatrische Dermatologie
09.30 - 11.30 Uhr
Prof. Dr. Henning Hamm, Würzburg | Dr. Iliana Tantcheva-Poor, Köln
Wir freuen uns, Sie zum diesjährigen Symposium „Pädiatrische Dermatologie“, welches im Rahmen der DWFA 2026 stattfindet, zu begrüßen.
Als Schwerpunkte haben wir die folgenden Themen ausgewählt:
- Hauttumoren im Kindesalter
- Haarkrankheiten im Kindesalter
- Kasuistiken aus der Kölner und der Würzburger kinderdermatologischen Sprechstunde
Wir hoffen, dass diese Themen als Anstoß zum intensiven Austausch von Ideen und Erfahrungen dienen werden!
Berufsdermatologie
10.00 - 11.30 Uhr
Prof. Dr. Wolfgang Wehrmann, Münster | Prof. Dr. Heinrich Dickel | Dr. Lara Obermeyer, Osnabrück
Der Workshop stellt die Zielgruppe der jungen Kolleginnen und Kollegen in den Fokus. Dabei sind Fortgeschrittene gleichermaßen angesprochen, um auch den innerkollegialen Austausch sicherstellen zu können.
Die Zahl der Meldungen an die Unfallversicherungsträger (UVTräger: = Berufsgenossenschaften (BG), Unfallkassen, Landwirtschaftliche-BG) ist während der letzten Jahre dramatisch zurückgegangen. Als wesentliche Gründe hierfür werden zu differenzierte Meldeformulare und eine fehlende bzw. nicht ausreichende berufsdermatologische Weiterbildung in vielen Kliniken und Praxen genannt.
Wir zeigen in unserem Workshop einen sachgerechten, unkomplizierten Umgang mit den entsprechenden Formularen und den UV-Trägern auf. Unsere Erfahrungen zeigen, wenn die Einstiegsschwelle zur Umsetzung berufsdermatologischer Leistungen in der Praxis überwunden ist, überwiegt der betriebswirtschaftliche Nutzen gegenüber dem Aufwand deutlich.
Unser Ziel ist, die Einstiegshemmnisse zu minimieren. Bedeutende Themen dabei sind: 1) wie geht man beim Erstkontakt mit berufsdermatologischen Patient:innen vor; 2) muss der Hautarztbericht direkt beim Erstkontakt erstellt werden; 3) wie meldet man der BG das Vorliegen von hellem Hautkrebs?
Diese und weitere Basics sollen im Workshop vermittelt und diskutiert werden. Dabei werden die Diskussionen notwendigerweise auch die weiteren Vorgehensweisen im Anerkennungsfall als Berufskrankheit und bei der Durchführung der allgemeinen Heilbehandlung nach § 3 BKV (Berufskrankheitenverordnung)umfassen.
Intensivkurs Dermatopathologie
15.30 - 19.00 Uhr
PD Dr. Hans-Joachim Schulze, Hornheide | Prof. Dr. Jörg Schaller, Duisburg | Dr. Doris Helbig, Köln
Der Kurs bietet einen umfassenden Überblick über alle wichtigen dermatologischen Krankheitsbilder aus histologischer Perspektive und vermittelt ein grundlegendes Verständnis für eine optimierte klinisch-pathologische Zusammenarbeit. Er richtet sich insbesondere an Weiterbildungsassistentinnen und -assistenten zur gezielten Vorbereitung auf die Facharztprüfung sowie an Fachärztinnen und Fachärzte, die ihr Grundlagenwissen in der Dermatopathologie auffrischen und vertiefen möchten.
Kompaktkurs Lasermedizin
16.00 - 17.30 Uhr
Prof. Dr. Peter Arne Gerber, Düsseldorf
Das Feld der Lasermedizin entwickelt sich dynamisch, doch welche Evidenz gibt es für welches Verfahren? Was gibt es für spannende neue Studien aus den letzten zwei Jahren? Der Kompaktkurs Lasermedizin gibt einen Überblick über neue Publikationen und aktuelle Entwicklungen. Ferner können die Teilnehmer eigene Fragestellungen oder lasermedizinische Fälle zur Diskussion dem Kongressbüro im Vorfeld der Veranstaltung per E-Mail an dwfa@ecm-koeln.com zusenden.
Operative Dermatologie II
16.00 - 18.30 Uhr,
Dr. Klaus-Werner Schulte, Düsseldorf | Dr. Stefan Nestoris, Detmold | Dr. Jörg Böttjer, Bückeburg
Dermatochirurgisches Management plastisch-rekonstruktiver Eingriffe im Gesichtsbereich – u.a. nach ablativer Tumorchirurgie – werden interaktiv anhand von Vorlagen mit den Teilnehmer*innen diskutiert.
Ästhetische Dermatologie
16.00 - 19.00 Uhr
Dr. Parnian Firouzi, Düsseldorf | Dr. Monika Jürgens, Düsseldorf
Bewährte und neue Entwicklungen in der modernen Ästhetischen Dermatologie werden vorgestellt. Den inhaltlichen Schwerpunkt stellen die Injektionsverfahren mit Botulinumtoxin (BTX) und Hyaluronsäure (HA) dar. Auf der Grundlage von Evidenz-basierten Therapieempfehlungen erfolgt eine umfassende Übersicht über beide Stoffgruppen und Verfahren. Anatomische Grundlagen der Gesichtsregion, das Aufzeigen der Möglichkeiten und Grenzen von BTX und HA, professionelles Nebenwirkungs-Management und der richtige Umgang mit dem Patienten werden erörtert. Injektionstechniken für Anfänger, Fortgeschrittene und Experten werden vorgestellt, die Patienten-Analyse und Indikationsstellung anhand von Fallbeispielen interaktiv diskutiert und die einzelnen Verfahren im Rahmen von Live-Patientenbehandlungen durch die Referenten demonstriert.
Andrologie – Relevant für die Facharztweiterbildung
16.00 - 17.30 Uhr
Dr. Harm-Henning Lindhof, Düsseldorf
Gemeinsam entwickeln wir die wichtigsten Aspekte der Andrologie in einem prägnanten Workshop. In dem wir die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten männlicher Infertilität sowie typischer Beratungsanlässe wie erektiler Dysfunktion, vorzeitiger Samenerguss oder Folgen des Testosteronabusus erarbeiten, sind Sie für Facharztprüfung und Praxisalltag vorbereitet. Fallbeispiele zeigen Ihnen, welche Befunde einer dermatologischen Ganzkörperuntersuchung Sie an andrologische Ursachen denken lassen sollten. Der Einfluss dermatologischer Systemtherapien auf die Fruchtbarkeit ist ein weiterer Schwerpunkt: Welche Aspekte sind bei der Aufklärung zu beachten, besteht die Indikation zur Fertilitätsprotektion und welche Möglichkeiten stehen dafür zur Verfügung?
ADH-Schnittseminar
09.00 - 16.00 Uhr
PD Dr. Stephan A. Braun, Münster | Prof. Dr. Verena von Felbert, Aachen
Die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Histologie (ADH) organisiert regelmäßig das traditionelle Schnittseminar in Köln. Dermatopathologen stellen Schnittpräparate zum Mikroskopieren und Diskussion zur Verfügung. Neben klassischen oder seltenen Fällen können dabei auch neue Entitäten präsentiert und diskutiert werden. Im Rahmen der interaktiven Gestaltung dieses Seminares werden aber auch unklare Fälle vorgestellt, um einen fachlichen Konsens zu erzielen. Die Fälle werden im Anschluss auf der Onlineplattform der ADH zur Verfügung gestellt. Das Seminar ist auch für passive Teilnehmer ohne Vorstellung eines eigenen Falles buchbar.
Laserschutzkurs
09.00 - 17.00 Uhr
Dr. Andrea Schulz, Essen | Dr. André Steps, Jena
In diesem Kurs werden die physikalischen Grundlagen von Lasern, die Laser-Sicherheit sowie die praktische Anwendung von Lasern vermittelt, die in der Medizin verwendet werden. Der Kurs erfüllt die Anforderungen der Vorschrift „Technische Regeln zur Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung“ (TROS) an die Inhalte von Kursen zur Ausbildung von Laserschutzbeauftragten für die medizinische Anwendung von Lasern einschließlich Prüfung.
Auflichtmikroskopie Grundlagen
09.00 - 11.00
PD Dr. Dr. Jürgen Kreusch, Lübeck
Besser als mit blossem Auge präzisiert sie die Diagnostik von pigmentierten wie nicht-pigmentierten Neubildungen der obersten Hautschichten, von neu entstandenen oder lange bestehenden Befunden, auch von Haut-Anhangsgebilden der Haut in vivo. Mit dermatologischer Fachkunde und sachgerechter Anwendung bleibt auch in Zeiten automatischer Diagnostik (KI / AI) das Auflichtmikroskop im Praxisalltag sehr hilfreich, unverzichtbar.
Der Workshop „Auflichtmikroskopie Grundlagen“ stellt nach optischen Instrumenten und deren Handhabung auch die Verbesserung der sachgerechten und schnellen Untersuchung vor. Darauf aufbauend sind Merkmale und diagnostisch wesentliche Kriterien pigmentierter benigner und maligner Tumoren zu erklären. Wichtig ist es maligne Melanome und weitere Tumore wie Basaliome und Spinaliome zu erkennen - aber auch vom Verdacht auszuschließen.
Auflichtmikroskopische Sprechstunde
12.00 - 15.00 Uhr
Prof. Dr. Wilhelm Stolz, München
Im dreistündigen Workshop „Auflichtmikroskopische Sprechstunde“ werden Strategien vermittelt, wie sich die Dermatoskopie diagnostisch fundiert, zugleich aber auch rationell und effizient in den täglichen Praxisablauf integrieren lässt.
Anhand zahlreicher Fälle werden Befunde an besonderen Lokalisationen – Gesicht, Handflächen und Fußsohlen, Genitalbereich und Kopfhaut – ebenso behandelt wie typische und ungewöhnliche Melanome, wichtige Differentialdiagnosen und diagnostische Fallstricke.
Weitere Schwerpunkte sind relevante Gefäßstrukturen, die Dermatoskopie bei entzündlichen Dermatosen und parasitären Erkrankungen, die computergestützte Verlaufskontrolle melanozytärer Nävi sowie Chancen und Grenzen der künstlichen Intelligenz in der Dermatoskopie.
Den Abschluss bildet ein praxisnahes Kahoot-Quiz mit zahlreichen Fallbeispielen.
Der gezielte Einsatz des Dermatoskops erhöht nicht nur die diagnostische Sicherheit, sondern wird auch von Patientinnen und Patienten als Zeichen einer besonders sorgfältigen Untersuchung wahrgenommen.
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Öffnungszeiten:
Freitag 08:00-19:30 Uhr
Samstag 08:00-19:00 Uhr
Sonntag 08:00-16:00 Uhr
Tel. 02 21 / 91 39 59 20
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Dann richten Sie Ihre Anfrage bitte via E-Mail an Frau Theresia Brückner unter: tb@ecm-koeln.com.
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Dann richten Sie Ihre Anfrage bitte via E-Mail an Frau Olivia Gladys unter: og@ecm-koeln.com.
Posterausstellung
Während der Tagung werden Patientenfälle und Kasuistiken aus den Kliniken in NRW vorgestellt. Die eingereichten Fälle werden in zwei Vortragsblöcken "Fälle, Fakten, Pharmaka" sowie in der begleitenden Posterausstellung vorgestellt.
Die Posterausstellung findet im Umlauf zu den Seminarräumen statt.